Sonntag, 19. Juni 2011
Auswirkungen der Popmusik
Warnhinweise
Dass verpackte Esswaren mit Warnungen bedruckt werden müssen, was mögliche Gefährdungen für die Gesundheit angeht, ist ein alter Hut. Und gelegentlich auch mal halbwegs unterhaltsam, etwa wenn auf einer Packung Studentenfutter steht: »Kann Spuren von Nüssen enthalten!« Ungefähr in diesem Sinne warnen neuerdings auch Fernsehsender auf ihren Videotext-Tafeln vor - öhöm - unliebsamen Überraschungen. Hier ein Beispiel vom Privatsender VOX:
Freitag, 10. Juni 2011
Nur-mal-so-Gedanken, Folge 8
Was ist das nur für eine Sprache, in der es möglich ist, dass ältere Menschen jünger sind als alte und größere Probleme kleiner als große?
Seit ungefähr einigen Jahrtausenden geht der Mensch auf Reisen, und wahrscheinlich sogar noch länger gibt es das Rad. Wieso es ist ihm, also dem reisenden Menschen, dann erst derart neulich eingefallen, Rollen an seine Koffer zu machen?
W-LAN usw.: Früher hat man alles und überall verkabelt, heute verkabellost man.
Mittelalterliche Sänger nannte man in England nicht touralour; und ihre Groupies hießen auch nicht touralay!
»Eng« ist manchmal ein dehnbarer Begriff.
»Lorne Greene« ist keine Oper von Wagner.
Double negatives are a no-no.
Was verschlingt wohl ein Schwertschlucker, wenn er auf Diät ist? Taschenmesser?
Die spinnenden Finninnen von Aberystwyth wurden auch dies Jahr wieder nicht Weltmeisterinnen im Gabionenwerfen.
Was genau ist das Doppelte beim Doppelkorn? Und was ist das Gekreuzte an einem Kreuzverhör? Oder der Ersatz an einer Ersatzkasse?
Seit ungefähr einigen Jahrtausenden geht der Mensch auf Reisen, und wahrscheinlich sogar noch länger gibt es das Rad. Wieso es ist ihm, also dem reisenden Menschen, dann erst derart neulich eingefallen, Rollen an seine Koffer zu machen?
W-LAN usw.: Früher hat man alles und überall verkabelt, heute verkabellost man.
Mittelalterliche Sänger nannte man in England nicht touralour; und ihre Groupies hießen auch nicht touralay!
»Eng« ist manchmal ein dehnbarer Begriff.
»Lorne Greene« ist keine Oper von Wagner.
Double negatives are a no-no.
Was verschlingt wohl ein Schwertschlucker, wenn er auf Diät ist? Taschenmesser?
Die spinnenden Finninnen von Aberystwyth wurden auch dies Jahr wieder nicht Weltmeisterinnen im Gabionenwerfen.
Was genau ist das Doppelte beim Doppelkorn? Und was ist das Gekreuzte an einem Kreuzverhör? Oder der Ersatz an einer Ersatzkasse?
Donnerstag, 9. Juni 2011
Klimawandel
Was gab es seit »Crocodile Dundee« an komischen (wenn überhaupt) Berichterstattungen aus Australien? Mir muss das alles entgangen sein, ich wüsste jedenfalls nix. Außer der Überflutungskatastrophe neulich, die aber ja auch fast überraschend schnell wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Und lustig war das ja auch nicht unbedingt.
»Das kann nicht so bleiben!« hat sich offenbar der dortige Gesetzgeber gedacht und jetzt die ultimative Maßnahme zum Kampf gegen die drohende weltweite Klimakatastrophe ausgerufen: »Erschießen wir doch einfach die Kamele, die bei uns so rumlaufen!«
Denn immerhin, das muss man sich mal vorstellen: »Alle [Kamele] in Australien zu töten, würde im Jahr so viel Treibhausgase sparen wie die Stilllgegung von 300.000 Autos, erklärte der Oppositionssprecher für Agrarfragen, John Cobb.« (Leicht bearbeitetes Zitat aus dem Artikel von Spiegel online.)
Denn eins ist ja doch wohl klar: Wo kämen wir hin in dieser Welt, wenn wir etwa die Zahl der Autos reduzieren wollten! Geht doch nicht!
Apropos »geht doch nicht« aber: Heute im ICE zwischen Erfurt und Dresden. Eine reisewillige Dame rollt ihren Koffer zu ihrem reservierten Sitzplatz. Stellt ihn gut sichtbar im Gang ab. Umturnt diesen Sitz von links nach rechts und von quasi oben nach wirklich unten. Stellt dabei fest: »Hior gibds ja gor nischds, dass isch mäjn Goffr fesdbindn gann?« Sieht sich fragend um, wo denn wohl alle andern ihren Koffer festgebunden haben mögen. Findet nichts dergleichen und trifft auch sonst nur auf verständnislose Gesichter. »Isch mus doch mäjn Goffr fesdbindn, dör gibbd mer doch sons ümm?!« Auf den hilfreich gemeinten Vorschlag, den Koffer doch einfach an der dafür vorgesehenen Stelle über ihr abzulegen: »Nä, des find'sch ni gud. -- Hiör mus es doch was gäbm ... Nüschde gibbds, isch gann mäjn Goffr ni anbindn ...«
Irgendwann gibt sie ihren Kampf dann auf und blickt hochempört um sich: »Hior gann man nischma sein' Goffr fesdbindn, also, wo bin isch hior, des gehd do ni?«
Doch, ich bin auch dringend dafür, dass man Kamele abschießt! Wenn das außerdem auch noch gegen den Klimawandel hilft?!
»Das kann nicht so bleiben!« hat sich offenbar der dortige Gesetzgeber gedacht und jetzt die ultimative Maßnahme zum Kampf gegen die drohende weltweite Klimakatastrophe ausgerufen: »Erschießen wir doch einfach die Kamele, die bei uns so rumlaufen!«
Denn immerhin, das muss man sich mal vorstellen: »Alle [Kamele] in Australien zu töten, würde im Jahr so viel Treibhausgase sparen wie die Stilllgegung von 300.000 Autos, erklärte der Oppositionssprecher für Agrarfragen, John Cobb.« (Leicht bearbeitetes Zitat aus dem Artikel von Spiegel online.)
Denn eins ist ja doch wohl klar: Wo kämen wir hin in dieser Welt, wenn wir etwa die Zahl der Autos reduzieren wollten! Geht doch nicht!
Apropos »geht doch nicht« aber: Heute im ICE zwischen Erfurt und Dresden. Eine reisewillige Dame rollt ihren Koffer zu ihrem reservierten Sitzplatz. Stellt ihn gut sichtbar im Gang ab. Umturnt diesen Sitz von links nach rechts und von quasi oben nach wirklich unten. Stellt dabei fest: »Hior gibds ja gor nischds, dass isch mäjn Goffr fesdbindn gann?« Sieht sich fragend um, wo denn wohl alle andern ihren Koffer festgebunden haben mögen. Findet nichts dergleichen und trifft auch sonst nur auf verständnislose Gesichter. »Isch mus doch mäjn Goffr fesdbindn, dör gibbd mer doch sons ümm?!« Auf den hilfreich gemeinten Vorschlag, den Koffer doch einfach an der dafür vorgesehenen Stelle über ihr abzulegen: »Nä, des find'sch ni gud. -- Hiör mus es doch was gäbm ... Nüschde gibbds, isch gann mäjn Goffr ni anbindn ...«
Irgendwann gibt sie ihren Kampf dann auf und blickt hochempört um sich: »Hior gann man nischma sein' Goffr fesdbindn, also, wo bin isch hior, des gehd do ni?«
Doch, ich bin auch dringend dafür, dass man Kamele abschießt! Wenn das außerdem auch noch gegen den Klimawandel hilft?!
Mittwoch, 23. März 2011
Leipziger Buchmesse
Schön ists da, und ich war nach paar Jahren Pause diesmal wieder dabei!
Allein schon das Promiskucken: Olli Dittrich im Interview am Stand der »ZEIT«. Großartig. Auch wenn das Buch, eine sog. Biografie oder sowas, herzlich überflüssig ist. Was man aber erst rausfindet, wenn man den Schinken gelesen hat.
Hellmuth Karasek läuft an einem vorbei, und es hat ihm offenbar noch immer niemand gesagt, dass rosa Hemden einfach scheiße aussehen!
Veronica Ferres läuft auch mal rum -- bloß wegschaun, sonst brennt sich das ein!
So Leute wie Wolfgang Niedecken oder Matthias Reim sind aber auch da! Die können demnach also lesen? Oder gar schreiben?! Oder was tun die sonst hier? Zeichen und Wunder!
Andererseits gibts aber auch so Leute wie Michael Degen zu sehen. Das freut einen dann ja wieder.
Aber vor allem ist man ja wegen der Bücher auf der Buchmesse! Und da gabs wieder mal Dinge zu entdecken, ich würds nicht glauben, wenn ichs nicht selber gesehen hätte!

Herrn Schnarchs Buch über mehr Leidenschaft im Bett gibts bei Klett-Cotta für 29,95. Und der arme Mann heißt wirklich so. Und das ist wirklich sein Thema. Tja.
Allein schon das Promiskucken: Olli Dittrich im Interview am Stand der »ZEIT«. Großartig. Auch wenn das Buch, eine sog. Biografie oder sowas, herzlich überflüssig ist. Was man aber erst rausfindet, wenn man den Schinken gelesen hat.
Hellmuth Karasek läuft an einem vorbei, und es hat ihm offenbar noch immer niemand gesagt, dass rosa Hemden einfach scheiße aussehen!
Veronica Ferres läuft auch mal rum -- bloß wegschaun, sonst brennt sich das ein!
So Leute wie Wolfgang Niedecken oder Matthias Reim sind aber auch da! Die können demnach also lesen? Oder gar schreiben?! Oder was tun die sonst hier? Zeichen und Wunder!
Andererseits gibts aber auch so Leute wie Michael Degen zu sehen. Das freut einen dann ja wieder.
Aber vor allem ist man ja wegen der Bücher auf der Buchmesse! Und da gabs wieder mal Dinge zu entdecken, ich würds nicht glauben, wenn ichs nicht selber gesehen hätte!

Herrn Schnarchs Buch über mehr Leidenschaft im Bett gibts bei Klett-Cotta für 29,95. Und der arme Mann heißt wirklich so. Und das ist wirklich sein Thema. Tja.
Samstag, 12. März 2011
Was es alles gibt ...
Zum Beispiel nämlich ja eine Zeitschrift namens »Frau im Trend«. Und als wäre das nicht schon schauerlich genug: Es gibt darin Koch-Tipps.
Zugegeben, das ist an sich noch nicht verwerflich. Diese Ankündigung aber ...
Nein, ich schreibs nicht aus, würde mir ja doch niemand glauben, ein Bild sagt also wieder mal mehr als tausend Worte. Und ich wünsch schon mal guten Appetit beim Versuch der Vorstellung, was man sich darunter denn wohl vorzustellen haben mag:
Zugegeben, das ist an sich noch nicht verwerflich. Diese Ankündigung aber ...
Nein, ich schreibs nicht aus, würde mir ja doch niemand glauben, ein Bild sagt also wieder mal mehr als tausend Worte. Und ich wünsch schon mal guten Appetit beim Versuch der Vorstellung, was man sich darunter denn wohl vorzustellen haben mag:
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